Unser Leben als Gemeinde mit Gott

 JUNI 2017

 

So. 04.06.

10.00h

Hochfest: Pfingsten*

1. Les.: Apg 2, 1-11; 2. Les.: 1 Kor 12, 3b-7.12-13; Ev.: Joh 20, 19-23

 

Pfingsten war im Alten Bunc ein Erntefest; für uns ist es das Fest des Heiligen Geistes, die Vollendung und Bestätigung von Ostern. Durch den Heiligen Geist wissen wir: Jesus lebt, er ist der Christus, der Herr. Das bezeugt die glaubende Gemeinde durch ihre Existenz und Lebenskraft, "jedem einzelnen aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt".

 

So. 05.06.

10.00h

Gottesdienst: Pfingstmontag

1. Les.: Apg 26, 19-23; Ev.: Joh 15, 14-16a.18-20

 

So. 11.06.

10.00h

Hochfest: Dreifaltigskeitssonntag und Bonifatiusfeier, Familiensonntag*

1. Les.: Ex 34, 4 b . 5.-6.8-9; 2. Les.: 2 Kor 13, 11-13; Ev.: Joh 3, 16-

 

Der Gott des Neuen Bundes ist kein anderer als der des Alten Bundes: der verborgene Gott, das große Geheimnis, aber zugleich der Gott, der „herabkommt“, sich öffnet und mitteilt, der uns in sein eigenes Leben hineinzieht. „Wir haben seine Herrlichkeit gesehen“, schreibt der Evangelist Johannes: die Herrlichkeit des Sohnes, die keine andere ist als die des Vaters: der Glanz seiner Herrlichkeit, die Macht seiner Liebe. Und wir haben den Geist empfangen, der uns zu Söhnen Gottes macht. „Der Geist selber bezeugt unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind“ (Röm 8,16).

 

So. 18.06.

10.00h

Gottesdienst: 11. Sonntag im Jahreskreis, Fronleichnam*

 

Wen Gott in seinen Dienst ruft, den macht er verantwortlich: für die eigene Treue und für die Rettung anderer. Jeder Getaufte hat eine Sendung, die er begreifen, einen Auftrag, den er erfüllen muss; tut er es nicht, ist sein Leben verfehlt. Der Auftrag: Zeugnis geben vom lebendigen Gott, von seiner rettenden Nähe.

 

So. 25.06.

10.00h

Gottesdienst: 12. Sonntag im Jahreskreis, Herz Jesu Sonntag

1. Les.: Jer 20, 10-13; 2. Les.: Röm 5, 12 -15; Ev.: Mt 10, 26-33

 

Das Heidentum kennt nicht die erwählende Liebe Gottes und nicht die Geborgenheit in Gott; da ist nur ein dunkles Schicksal. Auch der Gott Israels, der Gott, den Jesus seinen Vater nennt, ist immer wieder der Verborgene, der Unfassbare - sonst wäre er nicht Gott. Aber er will, dass wir ihn suchen, nach ihm fragen. Er lässt sich finden.
               

 JULI 2017

 

So. 02.07.

10.00h

Gottesdienst: 13. Sonntag im Jahreskreis

1. Les.: 2 Kön 4, 8-11.14-16a; 2. Les.: Röm 6, 3-4.8-11; Ev.: Mt 10, 37-42

 

Der Jünger Jesu ist kein Fanatiker. Er ist glücklich, weil er Jesus gefunden hat; weil Jesus ihn gefunden hat. Und er kann von dem nicht schweigen, wovon sein Herz voll ist, auch dann nicht, wenn er dadurch für andere Menschen, sogar für seine Freunde, ein Fremder wird. Er beansprucht nichts; aber wer zu ihm gut ist, dem wird Gott es danken.

So. 09.07.

10.00h

Gottesdienst: 14. Sonntag im Jahreskreis

1. Les.: Sach 9, 9-10; 2. Les.: Röm 8, 9.11-13; Ev.: Mt 11, 25-30

 

Wer im Namen Gottes zu den Menschen kommt, braucht nicht großartig aufzutreten, er kann auf Gewalt verzichten. Jesus hat die selig gepriesen, die keine Gewalt anwenden; er selbst hat gezeigt, wie das aussieht und was dabei herauskommt. Wirkliche Demut ist nicht Schwachheit, sondern Freiheit. Jesus ist frei, um für andere da zu sein, auch für sie zu sterben.

 

So. 16.07.

10.00h

Gottesdienst: 15. Sonntag im Jahreskreis

1. Les.: Jes 55, 10-11; 2. Les.: Röm 8, 18-23; Ev.: Mt 13, 1-23

 

Bei allen Worten, die wir hören, müssen wir fragen, was sie eigentlich meinen; die Worte sind ja nicht die Dinge, sie sind Zeichen und Gleichnisse. Wenn das schon auf der Ebene menschlicher Verständigung so ist, kann es nicht überraschen, dass die Wahrheit Gottes uns in Gleichnissen gesagt wird. Was Jesus mit seinen Gleichnissen meint, begreifen wir ahnend in dem Maß, als wir damit einverstanden sind.

 

So. 23.07.

10.00h

Gottesdienst: 16. Sonntag im Jahreskreis, Familiensonntag*

1. Les.: Weish 12, 13.16-19; 2. Les.: Röm 8, 26-27; Ev.: Mt 13, 24-43

 

Weizen und Unkraut stehen auf dem Acker durcheinander. Und so ist es in der Kirche Gottes: sie ist eine Kirche aus Sündern und Heiligen. Wo verläuft die Grenze? Gott lässt jeden seinen Weg gehen, er lässt auch das Unkraut wachsen. Am Tag der Ernte werden wir wissen, was Unkraut und was Weizen war. Und vielleicht wird die Überraschung groß sein.

 

So. 30.07.

10.00h

Gottesdienst: 17. Sonntag im Jahreskreis

1. Les.: 1 Kön 3, 5.7-12; 2. Les.: Röm 8, 28-30; Ev.: Mt 13, 44-52

 

Weisheit, wie die Bibel sie versteht, ist nicht das Gleiche wie Philosophie oder Lebenskunst. Es handelt sich darum, die Wege Gottes und der Menschen zu begreifen und sich selbst zu verstehen. Das ist nicht nur eine Frage des Alters, der Begabung, des guten Willens. Die Weisheit ist ein Geschenk Gottes, ein notwendiges Geschenk, wenn unser Leben gelingen soll. Sie wird dem gegeben, der sie mit wachem Herzen sucht und ehrfürchtig um sie bittet.